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ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts (Hypoaktivitäts) - Syndrom
Wichtiges Thema: Versicherungen
Es gibt zwei wichtige versicherungen die heute jeder - unabhängig von ADHS - haben muss:
- Private Haftpflichtversicherung
- Umfassende Rechtschutzversicherung
Beide Versicherungen sind in der heutigen Zeit für jeden schon fast Pflicht. Gerade wer Kinder hat, weiß die private Haftpflichtversicherung zu schätzen.
Jüngst ist ein Artikel in der Presse erschienen, nachdem es für ADHS-Patienten im Erwachsenenalter schwierig sei, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Grund dafür ist der Umstand, das sich die Versicherungen fünf bis zehn Jahre rückwirkend nach dem Befinden des Antragsstellers erkundigen. Wurde innerhalb der letzten zehn Jahre ein ADHS festgestellt, oder liegt ADHS vor, so ist es schwierig bis unmöglich eine berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.
Dieser Artikel rief die Möchtegern-Kritiker natürlich mal wieder auf den Plan, das es das schlimmste sei, ADHS-Kinder oder ADHS-Erwachsene medikamentös (z.B. mit Ritalin, Medikinet, Concerta, etc.) zu behandeln. Sache und fakt ist, das die versicherer sich heute ihre Kunden selbst aussuchen. Und so ist es allgemein üblich, das Risikogruppen grundsätzlich nicht versichert werden. Das hat speziell mit ADHS selbst absolut gar nichts zu tun
Menschen die beispielsweise an Epilepsie leiden, werden ebenfalls nicht gegen Berufsunfähigkeit versichert. Sie gehören - wie die ADHS-Patienten auch - zu einer Risikogruppe. Heute werden nur noch gesunde Menschen versichert.
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