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ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts (Hypoaktivitäts) - Syndrom
Therapien für erwachsene ADHS-Patienten und die Probleme
Nach wie vor ist die Lage für erwachsene Patienten, welche an ADHS leiden, sehr schwierig. Die medikamentöse Therapie ist ebenso schwierig wie andere therapeutische Maßnahmen.
Medikamente für erwachsene mit ADHS
Für erwachsene ADHS-Patienten steht zur Zeit nur ein einziges Medikament zur Verfügung, welches auch von den Krankenkassen übernommen wird. Dabei handelt es sich um ein Medikament aus dem Hause Lilly-Pharma und heißt Strattera.
Das Mittel der ersten Wahl bei ADHS ist der Wirkstoff Methylphenidat. Dies ist unter den Handelsnamen Ritalin, Medikinet oder Concerta bekannt. Für erwachsene steht dieses Medikament jedoch nur dann zur Verfügung, wenn die Patienten es privat bezahlen. Nur in Ausnahmefällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Dies geschieht über die sehr aufwändige Möglichkeit der so genannten “Off-Label-Use”. Wer es privat bezahlt, muss mit Kosten um bis zu 100,-€ jeden Monat rechnen.
Therapien für Erwachsene mit ADHS
Ebenso schwierig wie die medikamentöse Behandlung sind andere therapeutische Maßnahmen. Die Suche nach guten, bzw. fähigen Therapeuten, ist eine wahre Herausforderung an die erwachsenen ADHS-Patienten. Die häufigsten drei Probleme sind:
- Der Therapeut nimmt keine neuen Patienten auf
- Der Therapeut nimmt nur dann Patienten auf, wenn diese private krankenversichert sind
- Der Therapeut rechnet grundsätzlich nur privat ab
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