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ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts (Hypoaktivitäts) - Syndrom
Familie: Die gesellschaftliche Eingliederung
Die Eltern von ADHS-Kindern und Jugendlichen haben in unserer Gesellschaft eine sehr schwere Stellung. Sie versuchen ihren Kindern zu helfen und sie zu unterstützen.
Außerdem ist der Drang nach der “richtigen” Erziehung sehr hoch - doch kommt dieser Druck vom sog. sozialen Umfeld. Dabei ist es so, das gerade diese Kinder eine besondere Erziehung bedürfen und diese auch vom Elternhaus geleistet wird. Nur sind die Eltern durch das Umfeld oft verunsichert, da sie im soz. Umfeld als Erziehungsunfähig und Rabeneltern gelten.
Die Eltern müssen ihr eigenes und das Verhalten ihrer Kinder ununterbrochen rechtfertigen. Fakten und Informationen gehen am soz. Umfeld vorbei oder werden nicht anerkannt. Auch ist das Interesse an diesen Fakten, nicht besonders groß. Denn es ist bekanntlich einfacher zu sagen das Eltern unfähig sind und ständig Erziehungsfehler machen, anstatt hinzugehen und zu fragen warum das Kind so ist wie es ist. Dies würde das Bild, welches sich in das Nachbarsgehirn “gefressen” hat, zerstören, und somit wäre auch des Nachbars Weltbild zerstört - zumindest im Bereich Erziehung.
Ähnlich ist es auch in der Schule und anderen Bildungseinrichtungen. Es ist für Lehrer natürlich bequemer ein Kind mit schlechten Noten zu versorgen als ihm zu guten zu verhelfen indem man sich mit der Thematik auseinandersetzt und den Unterricht entsprechend gestaltet. Wenn das Jahr zu ende ist, sind die Lehrer die Kinder los, dann darf sich der nächste versuchen.
Gerade vor Eltern, dessen Kinder ADHS haben, sollte man Respekt haben, denn keine anderen Kinder bekommen eine solche konstruktive und verantwortungsbewusste Erziehung.
Ein Regelkind wird niemals in den Genuss einer solchen Erziehung kommen, obwohl es wünschenswert ist, denn die Regelkinder funktionieren nach der Gesellschaftsnorm.
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