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ADHS bei Kindern

ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts (Hypoaktivitäts) - Syndrom

Der Unterschied zwischen "mein" und "dein" bei ADHS

Fiktives Beispiel: Ein Kind mit ADHS nimmt immer das Handy von Mama oder Papa, zum spielen

Mit der Pädagogen-Maßnahme "erklärs ihm" kommt man bei ADHS-Kindern nicht sehr weit.

Vielleicht ist es schon bekannt, aber ich hole trotzdem etwas aus:

  • Ein Kind mit ADHS hängt in vielen Lebensbereichen seiner Entwicklung hinterher - würde man Alter und Geist mit gleichaltrigen vergleichen. Er kann der Versuchung nicht wiederstehen und nimmt sich was er gerade denkt das er haben will. Wem was gehört, treibt die Eltern oft zu Ratlosigkeit und Wut.
  • Das ADHS-Kind versteht es sehrwohl, was “dein” und “mein” bedeutet. Aber die kindliche Neugierde ist einfach größer als das Wissen über "dein" und "mein". So bleibt für das Handyproblem nur eine logische Lösung: Wegschließen. Diese Maßnahme wird gewöhnlich bei Kleinkindern angewendet, aber "große" brauchen das auch mal. Und Hypies ganz besonders.
  • Und so lange es im Rahmen bleibt (also bei Einzelstücken), sollte es weiter nicht zu Problemen kommen, sofern dies (also das wegschließen) konsequent durchgehalten wird.

In dem Fall, wenn es um mehrere Dinge geht, hilft bei ADHS nur eines:

  • Am Abend vor dem zu Bett bringen werden alle Sachen die anderen gehören auf den Schreibtisch gelegt. Der Schreibtisch dürfte jedoch voll sein, die dort liegenden Sachen einfach auf den Boden kippen und fertig. Und dann beim "Gute Nacht" sagen wird dann Stück für Stück durchgegangen was er alles nicht zurückgebracht hat.
  • Das ist natlürlich ein sehr mühseliger Weg, aber was anderes geht schlecht. Sagt man es mitten am Tag, ist die Reaktion i.d.R. ein Wutanfall. Damit ist keinem geholfen.
  • Und was den Schreibtisch angeht: Der muss leer sein, damit er selbst die Anzahl der Sachen auch wahrnehmen kann.
  • Die Sachen, die dann auf dem Boden liegen, werden am Ende der Woche in einen Müllsack gepackt und verschwindet - vorläufig in der garage oder keller. Hintergrund: Sachen die am Boden liegen braucht man nicht, ergo kommen sie weg. Auf diese Weise wird auch das aufräumen gut geleehrt.

Diese Maßnahmen sind allerdings alles andere als im pädagogischen Trend unserer Zeit- aber sie führen nach langer Durchhaltezeit zum Erfolg.

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