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28.03.2010 Vom politischen Chaos zu Rabattverträgen und Zuzahlungen für die Patienten
Unser Gesundheitssystem wird durch die Politik immer mehr ins Chaos gestürzt. Viele Menschen erhalten längst keine adäquate Behandlung mehr. Die Zuzahlungen steigen für die Patienten seit Jahren in astronomische Höhen, wodurch sich schon heute viele Gesundheit nicht mehr leisten können. Und auch jetzt wird erneut die an der Preisschraube gedreht – wie gewöhnlich durch Pfusch in der Politik.
Viele Kinder welche von ADHS betroffen sind, erhalten Medikamente mit dem Wirkstoff Methylphenidat als Retard. D.h. mit Langzeitwirkung. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Kinder können nicht vergessen ihre Medikamente gegen ADHS zu nehmen. Und was noch besser ist: Sie brauchen keine Medikamente in die Schule mitnehmen.
Doch genau diese Retardprodukte mit dem Wirkstoff Methylphenidat sind ebenfalls von der Neuregelung betroffen. So müssen die Eltern künftig eine Zuzahlung leisten, wenn ihre Krankenkasse keinen Rabattvertrag mit dem Hersteller hat.
Während andere noch über die Konsequenzen nachdenken, sollten Eltern den einzigen Weg gehen, der ihnen jetzt noch bleibt: Der Wechsel der Krankenkasse. Ein Schritt vor dem sich immer noch viele fürchten, obwohl der Wechsel heute sogar leichter ist, als den Telefon- und Internetdienstleister zu wechseln.
Bei der Wahl der neuen Krankenkasse müssen sie darauf achten, was sie bezahlt und was nicht. Es ist zu empfehlen, dass jeder Wechselwillige sich um ein persönliches Gespräch mit Vertretern verschiedener Krankenkassen bemüht. Adressen von Geschäftsstellen der Krankenkassen finden sie auf den Internetseiten der jeweiligen Krankenkassen.
Internetportale, welche Versicherungsvergleiche zum Inhalt haben, sollten in diesem Fall gemieden werden. Sie können in diesem speziellen Fall keine verlässliche Auskunft geben.
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