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ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts (Hypoaktivitäts) - Syndrom
Das schülerzentrierte Konzept
Konkret geht es dabei um die Förderung von einem ADHS-Kind in seiner speziellen Form innerhalb der Klassengemeinschaft. Der Stand des Kindes wird analysiert. Aus diesem Ergebnis ergeben sich automatisch die fortführenden Maßnahmen.
Der schülerorientierte Ansatz wird in folgenden Stufen realisiert:
1. Analyse des aktuellen Wissens- und Entwicklungsstandes des ADHS-Kindes
Bei der Analyse müssen Eltern, Arzt und Therapeuten miteingeschlossen werden, um ein möglichst genaues Bild zu erhalten.
2. Anpassung des Arbeitsumfeldes in der Klasse, bzw. den Klassenräumen.
Diese Phase ist eine der entscheidensden in der Gesamtprozedur. Denn hier kommt es nicht nur auf einen Lehrer, sondern auf alle Lehrkräfte, an, welche mit dem Kind direkt im Unterricht Kontakt haben.
Das Arbeitsumfeld umfasst dabei die Position des Kindes während des Unterrichts (Sitzplatz), als auch Materialwahl und die Unterrichtsmethodik.
3. Überprüfung und Reflexion nach der Umstellung und ggf. weitere Vorname von Änderungen
Ist die Umstellung erfolgt, gilt es jetzt eine angemessene Zeit das Kind zu beobachten. Als einziges Kriterium dürfen Noten nicht genommen werden, da hier die Gesamtsituation geändert worden ist und mitberücksichtigt werden muss.
Unter Umständen müssen einzelne Punkte nochmals überdacht und geändert werden. Im Zweifelsfalle muss die Prozedur ein weiteres Mal in seiner Gesamtheit durchgeführt werden.
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