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ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts (Hypoaktivitäts) - Syndrom
Schule: Stellungnahme zu ADHS in der Schule
Viele Eltern sehen den Lehrer als ein Monster, das er gar nicht ist. Schon lange vor dem Gespräch über das “schwierige” Kind, ist der Lehrer bereits Vorverurteilt. Die Meinungen und Ansichten, sowie die Vorschläge werden oft von den Eltern, welche sich als Erziehungsexperten aufspielen, nicht anerkannt, und schon gar nicht wird darüber nachgedacht. Dann wird sich gewundert und das Vorurteil aus der elterlichen Unverschämtheit heraus wird als bestätigt angesehen. Eine weitere Kommunikation ist ab diesem Zeitpunkt nur selten möglich.
Die Schule fordert von uns Lehrern bereits viel, sehr viel mehr als es uns überhaupt möglich ist. Wir haben Klassenstärken zwischen 25 und 32 Kindern pro Klasse. Durchschnittlich ist die Hälfte (manchmal sogar mehr) in therapeutischer Behandlung. Aus verschiedenen Gründen. Alle diese Kinder wollen, bzw. sollen, integriert werden. Jetzt kommt ADHS auch noch dazu. Von uns Lehrkräften wird immer nur erwartet, und wenn einmal etwas passiert sind wir immer die, bei denen die Schuld zuerst gesucht, und gefunden wird. Ob wir die Schuld tatsächlich haben oder nicht, spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
Grundsätzlich gilt, Lehrer sind keine Therapeuten. Daraus folgt das wir keine therapeutischen Aufgaben und keine solche Ziele haben. Leider wird dies von den Eltern oft vergessen.
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