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ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts (Hypoaktivitäts) - Syndrom

ADHS durch Funktelefone?

Zuerst mal was Grundsätzliches zu den Mobil-Telefonen:

Schnurlose Telefone nach dem DECT-Standard senden Tag und Nacht, auch dann, wenn nicht telefoniert wird. Damit hat man also einen eigenen Mobilfunksender in der eigenen Wohnung.

Die gepulste Strahlung von DECT-Telefonen durchdringt dicke Betonwände und damit selbstverständlich auch dünne Schädelknochen! Besonders gefährdet sind Kinder, alte Menschen, schwangere Frauen und andere Risikogruppen.


Für Nicht-Techniker:

GAP gewährleistet die problemlose Kommunikation von Telefonen verschiedener Hersteller. GAP und DECT meinen das gleiche. DECT bedeutet: Digital Enhanced cordless telecommunication. Es handelt sich hier also um eine technische Bezeichnung die für die Erfüllung bestimmter Kriterien und Vorschriften steht. Diese Bezeichnung steht nur selten auf den Geräten. Sonst kauft die nämlich bald keiner mehr.


Es gibt verschiedene Dinge die bei Familien mit derartigen Telefonen beobachtet werden konnten. Die Auffälligkeiten sind:

  • Nervöse Beschwerden wie Kopfschmerzen und Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfungszustände, Müdigkeit, Depressionen und Reizbarkeit
  • Verhaltensstörungen bei Kindern wie Hyperaktivität und Aggressivität, Lernstörungen (ähnlich!!!! dem ADS-Syndrom), "Schrei-Babies" Wachstums- und Entwicklungsstörungen
  • Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck
  • Ohrgeräusche (Tinnitus) und Schwindel
  • Augenreizungen und Sehstörungen
  • Blutbildveränderungen, vor allem bei Kindern. Die roten Blutkörperchen reifen nicht mehr voll aus. Deshalb sind sie nur eingeschränkt in der Lage, Sauerstoff zu transportieren. Es kommt zu anämieähnlichen Symptomen.
  • Geldrollenbildung, d. h. Verklumpungen der roten Blutkörperchen; die Thrombosegefahr steigt.
  • Krebs, vor allem Gehirntumore
  • Bereits bestehende Krankheiten können negativ beeinflusst werden.

Das sagt die Wissenschaft:

Forschungsergebnisse zur Wirkung gepulster Strahlung:

  • Schädigung der Erbsubstanz (DNS-Brüche)
  • Störung der Zellkommunikation
  • Beeinflussungen des Zentralen Nervensystems (Öffnung der Blut-Hirnschranke: Gift-und Fremdstoffe sowie Krankheitserreger können dadurch leichter aus dem Blutkreislauf in das Gehirn eindringen.
  • EEG-Veränderungen, auch im Schlaf Reduzierung des Lernvermögens
  • Schwächung des Immunsystems
  • Beeinträchtigungen des Hormonsystems (Reduzierung des Steuerhormons Melatonin
  • Erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen
  • Neigung zu Unfruchtbarkeit, Missbildungen und irregularitäten Schwangerschftsverläufen

Quelle: ECOLOG-Studie "Mobilfunk und Gesundheit" (Hannover 2001)


Elektromagnetische Strahlung

von DECT/GAP-Telefonen ist ähnlich wie beim Mobilfunk:

  • Die Trägerfrequenz liegt bei 1,88-1,9 GHz. Die Information wird in digitalisierten "Paketen" übermittelt.
  • Die Informationseinheiten werden mit 100 Hz gepulst ausgesandt. Dabei entstehen Steilflanken und Oberwellen.
  • Die durchschnittliche Sendeleistung beträgt Lt. Hersteller 10 mW, jedoch sind Pilsspitzen bis 250 mW messbar.
  • Die Basisstation sendet immer. Also auch bei „aufgelegtem“ Hörer, wenn nicht telefoniert wird.
  • DECT-Telefone können andere technische Geräte wie Computer, Stereoanlagen, medizinische Geräte usw. stören. Testen kann das jeder wer einen PC-Bildschirm hat. Denn diese Telefone können – müssen aber nicht zwingend, je nach Abschirmung des Bildschirms, das angezeigte Bild verzerren.

Man kann aber etwas dagegen unternehmen:

  • Telefoniere wieder mit einem herkömmlichen Schnurtelefon!
  • Wenn man auf ein schnurloses Telefon angewiesen ist, kommt als kleineres Übel der CT1-plus Standard in Frage. Das sendet zwar auch mit Hochfrequenz, aber ungepulst und nur wenn telefoniert wird.

Übrigens: Verbraucherschützer fordern das:

  • die DECT-Telefon-Standards verboten werden
  • gepulste Funksysteme für den häuslichen Bereich verboten werden
  • neue Technologien ohne gesicherte Überprüfung der Auswirkungen nicht vertrieben werden dürfen

Also: Nein, ADHS wird nicht durch Mobiltelefone verursacht. Aber es ist möglich, das ADHS ähnliches Verhalten dadurch auftritt oder bestehende ADHS-ähnliche Probleme verstärkt werden.

 

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